25/01/2021

C'est la France, c'est la vie

Wenn es Dinge gibt, welche ich so überhaupt nicht mag, dann sind es Nichts-tun, fern sehen, oder mich länger als nötig vor dem Computer aufzuhalten. Wahrscheinlich ist genau das auch der Grund, weshalb tausende von Fotos (seit Jahren) unbearbeitet und ungesehen auf meiner Festplatte herumliegen. Bei Schnee, Sturm und Regen gehen aber sogar mir die Ausreden aus und ich habe mich endlich dazu überwinden können, mir zumindest mal die Fotos aus dem letzten Frankreich Urlaub im September 2020 anzuschauen. Mit 4 war ich das erste mal in der Bretagne und die darauf folgenden 10 Jahre wurde jeder Sommer am gleichen Fleckchen verbracht. Normalerweise kenne ich das Wetter dort nur verregnet und stürmisch, mit ein paar raren Sonnen Tagen (oder Stunden ?). Dieses Jahr hatten wir jedoch ganze 2 Wochen nur Sonnenschein und wunderschönes Wetter. Tja, und nach einer langen Urlaubspause ist ja zum Glück sowieso immer alles wieder ganz neu was man sieht- auch wenn man schon 11 Mal am selben Ort gewesen ist. Auf den Fotos seht ihr ein paar Eindrücke, wobei Essen in Frankreich natürlich nicht fehlen darf. In diesem Sinne, au revoir und bis zum nächsten Post!
































23/01/2021

Let's do it again

Nach langem hin und her habe ich mich nun doch dazu entschieden meinen Blog wieder zu beleben- wenn auch immer mit der Frage im Kopf: "Liest denn überhaupt noch jemand Blogs ?". Wie bei vielen von euch waren auch bei mir die letzten Monate, um nicht zu sagen das letzte Jahr, ein ziemliches auf und ab. Als ich im Februar 2020 meinen Koffer für einen schönen Winterurlaub und einen Besuch bei meinen Eltern in den Semesterferien gepackt habe, bin ich definitiv nicht davon ausgegangen, im Januar 2021 noch immer zu Besuch bei meinen Eltern zu sein. Ha. Zum Glück hat der erste Lockdown noch den netten Bonus einer Verlängerung der Semesterferien und somit einem verlängerten Aufenthalt zuhause mit sich gebracht. Mit langen Spaziergängen im Freien und Recherche für die Bachelor Arbeit lies er sich dann doch noch ganz passabel aushalten. Im August habe ich dann jedoch endgültig meine Wohnung in Berlin gekündigt, meine Bachelor Arbeit abgegeben und bin "vorübergehend" wieder fest bei meinen Eltern eingezogen. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man plötzlich wieder am selben Punkt angelangt ist, an dem man vor 4 1/2 Jahren stand und wieder im alten Kinderzimmer sitzt und Bewerbungen schreibt.  

Was mich wirklich ärgert ist, dass Studienabsolventen und auch Studierende bisher sehr ausser Acht gelassen worden sind während der gesamten Pandemie. Kinder, Grundschüler, Gymnasiasten, Abiturienten.. das Wort "Student" existiert quasi gar nicht. Dabei herrscht auch an Unis und Hochschulen in Deutschland oftmals noch eine digitale Wüste, vor allem im Vergleich mit anderen Ländern. Aber auch viele Werkstudenten Jobs wurden gekündigt, Zusagen wieder zurückgezogen und Praktika, welche man gut zur Überbrückung ins Berufsleben nutzen könnte, gibt es fast nur für Pflichtpraktikanten. Ankündigungen der Unis sind meist schwammig, ein ständiger Wechsel zwischen Präsenz mit Anwesenheitspflicht und dann doch wieder eine Mail, das alles online stattfindet. Natürlich macht man sich zudem Gedanken darüber, wie sich all die Lockdown Schließungen wirtschaftlich auf einen selbst auswirken werden. Wirtschaftsdown, Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldungen..wer soll das wie zahlen ? 

Bei mir haben sich die Abschlussprüfung und vor allem auch die Ausstellung des Zeugnisses wochenlang hingezogen. Bis ich schließlich mein Zeugnis in den Händen hielt, waren alle Bewerbungsfristen für einen Master Studiengang (innerhalb von Deutschland) bereits verstrichen und die Stellenanzeigen für "Berufseinsteiger" wie weggefegt. Dazu kommt noch, dass es momentan natürlich viel zu viele Bewerber auf eine Stelle gibt und man schon anhand von festgelegten Kriterien, wie die Höhe des Abschlusses, im vornherein ausgesiebt wird. Mein Plan B war daher, mich für einen Master in Dänemark zu bewerben, da ich sowieso schon 4 Jahre lang auf Englisch studiert habe. Die Zusage für "Brand Management and Marketing Communication" in Odense kam prompt Anfang Dezember, sowie ein Wohnungsangebot direkt auf dem Campus der Universität - ein wahrer Lichtblick nach monatelanger (erfolgloser) Jobsuche und erneuten Lockdown Ankündigungen. Typisch deutsch habe ich natürlich direkt meinen bevorstehenden Umzug geplant, den Flug gebucht und mir ziemlich naiv ausgemalt, wie toll es sein wird, 2 Jahre lang in Skandinavien zu wohnen (Immerhin sollen dort doch die glücklichsten Menschen Europas leben). 

Aber auch hier kam mir wieder Corona in den Weg und so erhielt ich Mitte Januar die Mitteilung, dass ein Studium in Dänemark kein triftiger Grund mehr wäre, um in das Land einzureisen. Tja, jetzt heisst es wieder einmal warten und hoffen..und natürlich weiterhin spazieren gehen.



07/10/2018

Helloj Kobenhavn

Da ist man einmal im Kopenhagen und plötzlich geht die Kamera von einer Sekunde auf die andere kaputt. Zum Glück konnte ich davor noch ein paar kleine Momente einfangen, welche ihr in diesem Post seht. Ich hoffe ganz bald wieder in diese wunderschöne Stadt reisen zu können (aber bitte im Sommer), denn tolle Fotomotive findet man dort an jeder Ecke! 

13/05/2017

Back again

The past few months have been pretty exhausting . My studies require a lot of  effort and I barely have time besides Uni . Nearly every week I either have to do a presentation, write midterm exams or term papers as well as doing preparation for the upcoming lectures and of course having to attend allll the classes five days a week.  After two years without a real vacation I've been more than happy about my long-desired trip to New York . 
I just booked the flight spontaneously in the beginning of December and immediately found a great flat in East Village between Union Square and Astor Place. I can really recommend that location to  explore NYC  without the usual touristy attractions. It's close to SoHo and Tribeca but you can also easily get to uptown within a 15 min subway ride or just walk through the Lower East side and over the Williamsburg Bridge to Brooklyn .This time I also had enough time to enjoy a whole sunny sunday in Williamsburg and to be honest, there was absolutely no difference between a sunday in Friedrichshain and one in Williamsburg. Unfortunately , there has been a blizzard one day before my arrival,  so even though it was already mid march, I mainly had to walk around like an onion with big gloves , winter boots and always a bonnet on my head. But nevertheless,  I had an amazing time and it was definitely not my last stay in this beautiful city.